Wimmelbücher kommen nur sehr selten in der Bibliographie vor, da Größe und Detail der Bilder eine besondere pädagogische Herausforderung darstellen. Für diese beiden fantastischen Bücher aus Spanien wurde eine Ausnahme gemacht. Sie können dazu genutzt werden, um Diskussionen über das Leben in der Stadt und auf dem Land und die Rolle beider Umgebungen in unserem Leben anzuregen. Sie illustrieren die Vorteile des zeitgenössischen Wimmelbuchs: eine Feier der Vielfalt, eine breite Nutzung von visuellen Referenzen, um den Dialog in alle möglichen Richtungen anzuregen, einschließlich der Themen Umweltverschmutzung sowie bürgerliche und soziale Kompetenz. Diese großen, kurzen Bücher enthalten Sequenzen von Panoramen, die die alltäglichen Erfahrungen des Stadt- und Landlebens in Spanien darstellen. Die letzten Seiten jedes Buches nehmen die Leser mit in ein ‚typisches‘ Stadthaus und ein ‚typisches‘ Landhaus und zeigen Familien beim Abendessen. Leser können die Bücher als Sprungbrett nutzen, um zu überlegen, wie ihr eigenes Leben in einem solchen Buch dargestellt werden würde — oder ob sie die Darstellung als realistisch empfinden. Das dialogische Potential zwischen den beiden Werken verstärkt den Effekt.

