Dieses fabelhafte, wortlose Bilderbuch, das in Frankreich verfasst und zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht wurde, bietet eine realistische Handlung, die manche Leser nur allzu gut kennen. Vanessa ist neu in der Stadt und fühlt sich in ihrer Schule isoliert. Die Geschichte beginnt, als eine Klassenkameradin beschließt Vanessa zu schikanieren. Traurig und unter Tränen flieht sie. Die anderen Kinder fühlen sich machtlos gegenüber dem Mobbing und lassen beschämt die Köpfe hängen.
Das Bilderbuch schließt jedoch damit, dass die Kinder die Stärke der Einheit und der Teamarbeit erkennen. Vanessa wird bestärkt, in ihrer neuen Schule mitzuarbeiten: Sie geht nicht mehr allein, sondern in einer Gruppe von Verbündeten und Freunden. Die letzte Szene des Bilderbuchs zeigt Vanessa vor den Toren ihrer Schule in einer lebhaft illustrierten Menge multikultureller Klassenkameraden; die Gruppe wird immer größer. Dieses Bilderbuch gilt als eine der besten und positivsten Darstellungen einer multikulturellen und multiethnischen Gemeinschaft unter Kindern.

